Born From Pain - In Love With The End


Review

Stil (Spielzeit): Metalcore (38:28)
Label/Vertrieb (VÖ): Metal Blade Records (18.04.05)
Bewertung: Großer Anwärter für die Walze des Monats (8/10)
Link: www.bornfrompain.com

Nachdem Born From Pain in wechselnder Besetzung schon beim holländischen Label GSR mit vier Veröffentlichungen glänzten, heißt es nun mit Metal Blade das nächst höhere Level zu erreichen... . „Wir haben lange überlegt, ob es richtig ist, das Label zu wechseln und zu einer Plattenfirma zu gehen, die eigentlich Metal auf ihren Fahnen stehen hat. Aber wir haben bei Gangstyle Records einfach die Decke erreicht. Bei Metal Blade hatten wir von Anfang das Gefühl, dass die Leute dort mit Herz dabei sind. Sie wissen, was sie tun. Daher haben wir uns für sie entschieden, obwohl sie nicht das beste Angebot gemacht haben, zählt letzten Endes die Erfahrung. Es gibt halt noch andere Dinge", so Bassist Rob zu dem Wechsel zu Metal Blade.

Mittlerweile sind Born From Pain seit etwa acht Jahren aktiv und waren sicherlich eine der ersten Bands, die Hardcore mit Metal-Attitüde servierten. So klingt auch ihr aktuelles Werk „In Love with the End" mehr nach „Pro Pain" oder „A Perfect Murder", zuzüglich den omnipräsenten „Slayer"-Riffs, als mit den üblichen Attributen der aktuellen Metalcore-Welle zu kollaborieren... .

Der Schwerpunkt der zehn Stücke liegt wieder ganz klar auf schwer groovender Midtempo-Abrissbirne, die jederzeit den notwendigen Brachialdruck hat und so stumpf klingt, wie sie eben klingen muss. Mächtige Singalongs wie in „The New Hate" dürfen natürlich nicht fehlen und diesmal bekommen Born From Pain tatsächlich etwas Abwechslung hin. So überzeugt der Opener „Rise Or Die" mit Uptempo-Geballer, Dampfwalzengrooves sowie einem die Effektivität steigernden eher ruhigen Mittelpart und das dezent melodische „Raging Heart" erinnert gar ein wenig an Crowbar .

Wiedereinmal bleiben die Holländer ihrem Stil treu, auch wenn die Metalschlagseite diesmal noch deutlicher hervortritt als auf den bisherigen Veröffentlichungen. Fazit: Wer ein weiteres mehr als „gut"-klassiges (Metal)Core Album braucht, macht hier nichts falsch. [Anspieltipp: Track 10 "Hour Of The Wolf"]