„Never Enough“ ist maßgeschneidert für kleine Clubbühnen
Grundsätzlich macht die Band alles richtig: Fuß aufs Gaspedal, unkomplizierte Riffs zwischen Rock und Punk und dazu schön ohrwurmig losgegrölt. Das ganze dauert nicht viel länger als eine halbe Stunde, und über diese Zeit halten STEALERS die Energie auf einem gleichbleibend hohen Level. Bei zackigen Songs wie „Shoot The Man Down“, „Ride“ oder der ACDC-Verbeugung „Little Bit“ verflucht man einmal mehr Corona und wünscht sich, bierschwenkend vor einer kleinen Clubbühne stehen zu können – dafür sind diese Songs maßgeschneidert.
Beim Gesang ist noch Luft nach oben
Einziges großes Manko der STEALERS ist der auf Dauer ziemlich angestrengt wirkende Gesang. Der soll rau und rockig klingen, wirkt aber ein bisschen aufgesetzt und unnatürlich. Da ist noch Luft nach oben und Platz für eine eigene Duftmarke.
TRACKLIST:
A 1. One Step Closer
A 2. Shoot The Man Down
A 3. Little Bit
A 4. Situation
B1 . I’ve Been Waiting
B2 . Ride
B3 . Free
B4 . Game
B5 . Crawling